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Fährwächter

Fährwächter

„freundnachbarlicher Verkehr“ 

 

Es ist zu finden in der Präambel der „Concessionsurkunde“ vom 24. August 1874.

 

Diese „Concession“ regelt den Betrieb einer Drahtseilfähre über den Rhein, zwischen Wyhlen und Schweizerhalle. Damals, bevor für die Wasserkraftwerke der Rhein aufgestaut wurde, hatte er eine ausreichende Strömung für den Betrieb diesen Fährentyps, wie er heut noch in Basel anzutreffen ist. Neben besagtem freundnachbarlichem Verkehr wurde die Fähre auch von Arbeitern aus beiden Ländern genutzt. Die Freude an der freundnachbarlichen Verbindung bestand für 40 Jahre von 1874 bis zum jähen Ende im Jahr 1914, als der erste Weltkrieg unendliches Leid über die europäischen Völker brachte. Nach diesem Krieg kam aber erneut der Gedanke an einer Wiederbelebung des Fährbetriebs auf. Es dauerte bis 1928, ehe man wieder die Abkürzung über den Strom nehmen konnte. Aber was schert es die Mächtigen, wenn freundnachbarliche Beziehungen bestehen. 1934 wurde Kriegsbedingt (2.WK) die Fährverbindung erneut aufgehoben. Er endete 1945, die Verbindungen zwischen der Schweiz und Deutschland lagen auf Eis.

 

Im Januar 2023 kam Michael E. die Idee, dass Zeitgeschichtlich wichtige Thema fastnächtlich aufzuarbeiten und in die Narrenzunft Rolli Dudel Wyhlen mit einzubringen. An einem weiteren Abend mit Freunden wurde der Plan verwirklicht. Ein Häs, welches der damaligen Kleidung entsprach wurde entworfen und eine Maske entstand.